Kurzer historischer Rückblick

Der Firmengründer Karl Poppert mit seiner Ehefrau

Der Handwerksbetrieb Zimmerei Poppert wurde am 11. März 1924 von Karl Poppert in Langenschwarz gegründet. Er hatte das Handwerk bei Zimmermeister Johannes Pflanz, ebenfalls in Langenschwarz, gelernt. Zu dieser Zeit gab es dort drei Zimmereien! Man konnte damals 800,-- Mark verdienen, wohlgemerkt im Jahr! Dabei musste man von ca. 200 Arbeitstagen ausgehen, den Rest des Jahres, vor allem im Winter, ging man "stempeln" und arbeitete in der eigenen kleinen Landwirtschaft.

Nach Rückkehr aus franz. Kriegsgefangenschaft und anschließendem Besuch der Meisterschule in Kassel übernahm sein Sohn Heinrich als ältester Sohn von acht Geschwistern am

1. Juli 1951 das Geschäft. In diesen schwierigen Jahren war die von der Ehefrau Elise geführte und damals übliche Nebenerwerbs-landwirtschaft mehr als hilfreich. 

Die vorbereitenden Zimmererarbeiten (z.B. Zimmern des Fachwerks einer Scheune) wurden häufig bei den Bauherren direkt auf deren Gelände ausgeführt. Da das nicht immer möglich war, mußte ein fester Zimmerplatz gefunden werden. Deshalb wurde mit dem Besitzer der Vockenmühle 1955 ein Pachtvertrag über die Nutzung des alten Sägegatters und des Holzplatzes abgeschlossen. Aber auch andere Standorte wurden in dieser Zeit genutzt, wie z. B. in Neukirchen.

Schließlich erwarb Heinrich Poppert im Jahr 1969 das mittlerweile um ein Horizontalgatter erweiterte Sägewerk mit entsprechendem Gelände von Ernst Fink. Gleichzeitig mit dieser Firmenerweiterung verlegte er den Firmensitz nach Burghaun bzw. auf das Gelände bei der Vockenmühle.

75-jähriges Jubiläum 1999

Zusammen mit seinem Sohn Ernst wurde der Betrieb kontinuierlich ausgebaut und modernisiert. Im März 1984 übernahm Ernst Poppert den Betrieb, den er anschließend um eine neue Sägehalle mit Gatter und Brettersortieranlage erweiterte. 
Eine weitere wesentliche Investition war 1994 der Bau einer Abbundhalle.  Neben der Rationalisierung der Arbeit wurden damit auch verbesserte  Arbeitsbedingungen für die Zimmerleute geschaffen.
Tatkräftig unterstützte seine Ehefrau Gudrun alle Aktivitäten.
  

Im August 1992 wurde die Firma in eine GmbH umgewandelt.
  

Seit 1998 arbeitet mit dem Sohn Frank Poppert die vierte Generation im Geschäft. Zuerst als Lehrling, später als Geselle und Meister.

Am 23. April 2009 wurde Frank Poppert ebenfalls zum Geschäftsführer bestellt.

Im Laufe der Jahre entwickelte sich Frank Poppert verstärkt zum Ansprechpartner für Kunden und Lieferanten. Wobei der Vater Ernst im Hintergrund mit half und beriet. 

Ernst Poppert verstarb leider 2015 im Alter von 65 Jahren. 

Seit dieser Zeit führt Frank zusammen mit seiner Mutter Gudrun die Firma.